Erotische Rollenspiele für den heißen Kick zu zweit – Ein Guide

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Wohl jeder hat den Begriff des Rollenspiels schon einmal gehört. Was aber verbirgt sich im sexuellen Kontext dahinter?
Bei einem erotischen Rollenspiel geht es darum, die eigene Identität für eine Weile aufzugeben und stattdessen eine andere, verführerische anzunehmen.
In dieser Situation soll Spannung aufgebaut werden. Außerdem können die Partner so neue Erfahrungen ausprobieren und sich in Umstände begeben, die ihnen ansonsten verwehrt wären.
Nicht zuletzt bauen viele Menschen auch Hemmungen ab, die sie normalerweise im Alltag hätten.
Vielfach nutzen Paare das erotische Rollenspiel als Vorakt zum eigentlichen Sex, allerdings ist es genauso üblich, noch während des Geschlechtsverkehrs in den Rollen zu bleiben.
Hier die gängigsten Rollenspiele, die ihr nachahmen könnt, um euer Sexleben aufzupeppen.

Das Doktorspiel

Doktorspiele sind die vielleicht bekannteste Variante des Rollenspiels. Die sexuelle Erregung ergibt sich daraus, dass ein Partner oder eine Partnerin den Körper des Gegenübers fast schon analytisch erforschen und behandeln kann. In diesem Zusammenhang kommt durchaus auch der Reiz eines Machtgefälles zum Tragen, da der andere diese Behandlung über sich ergehen lassen muss und sich quasi zur Verfügung stellt. Mögliche Rollen sind Arzt/Ärztin und Patient/in oder Krankenpfleger/Krankenschwester und Patient/in oder auch Arzt/Ärztin und Krankenpfleger/Krankenschwester.

Der Handwerker

Dieser Klassiker ist ein beliebtes Motiv in Pornos, kann aber für das eigene Sexleben mindestens genauso aufregend sein. Der Reiz entsteht dadurch, dass der Mann in der Rolle des Handwerkers als besonders männlich wahrgenommene Charakteristika erfüllt. Schließlich gilt es als äußerst maskulin, handwerklich geschickt zu sein und jegliches Problem im Haus höchstselbst reparieren zu können. Die Frau hingegen erlangt ihre erotische Wirkung, indem sie diesen Supermann verführt, obwohl er eigentlich ganz unschuldige Absichten hatte. Eine weitere Spielart, ist es, dass die Frau nicht über die klassischen Bezahlmittel verfügt und dem Mann den Dienst stattdessen durch ihre erotische Wirkung und Qualität dankt. Auf diese Art und Weise wird das Erregungspotenzial der Frau quantifiziert und dargelegt, dass sie derart verführerisch ist, dass sie nicht einmal Geld braucht.

Chef und Angestellte/Chefin und Angestellter

Dieses Beschäftigungsverhältnis kennt wohl jeder von uns aus einem Abschnitt des eigenen Lebens. Auch hier geht es um eine Machtdiskrepanz zwischen den Beteiligten, um sexuelle Gefallen für beruflichen Fortschritt und dem Weiterspinnen einer dem Alltag entnommenen Fantasie. Noch realistischer könnt ihr dieses Rollenspiel inszenieren, wenn ihr tatsächlich zu Hause über ein Arbeitszimmer verfügt.

Dienstmädchen und Hausherr

Das sexy Dienstmädchen im knappen Outfit ist dem strengen Blick des Hausherren ausgesetzt. Erfüllt sie ihre Aufgaben nicht nach dessen Zufriedenheit, wird sie gezüchtigt oder muss ihr Verfehlen wiedergutmachen.

Lehrer/in und Schüler/in

Auch hier dreht sich alles um das Machtungleichgewicht. Der Lehrer beginnt den Unterricht und bemerkt beispielsweise, dass der Rock der Schülerin viel zu kurz ist. Doch damit nicht genug, sie hat nicht nur ihre Hausaufgaben, sondern auch ihr Höschen vergessen. Ein Besuch im Büro des Lehrers ist folglich unvermeidbar. Die Schülerin kann sich auf eine deftige Bestrafung gefasst machen.

Polizist/in und Verbrecher/in

Uniformen üben auf so manchen Menschen großen Eindruck aus, auch was die erotische Wirkung betrifft. Wer schon immer mal Handschellen benutzen wollt, bisher aber noch nicht den geeigneten Anlass gefunden hat, der findet diesen mit dem Polizisten-Spiel. So in Ketten gelegt, ist der böse Verbrecher der Polizei regelrecht ausgeliefert.

Fitnesscoach und Kunde/Kundin

Der durchtrainierte Fitnesscoach hilft der sexy Kundin natürlich nur zu gerne, wenn sie eine Übung nicht versteht oder mit einem Gerät überfordert ist. Das Fitnessstudio ist für viele ein Ort der sexuellen Erregung, schließlich gibt es hier leicht bekleidete Körper und Schweiß zu sehen sowie Stöhnen zu belauschen. Und wenn der Fitnesscoach den Kunden oder die Kundin am Gerät einweist, entsteht auch prickelnder Körperkontakt.

Rockstar und Groupie

Berühmte Menschen faszinieren das Volk seit jeher, und nicht selten hängt deren großer Erfolg auch mit ihrer Attraktivität zusammen. Da liegt es nahe, auch ein Spiel aus dem Verhältnis zwischen dem strahlenden Star und dem anhimmelnden Fan zu entwickeln. Vielleicht hat das Groupie ja das Treffen mit der Berühmtheit gewonnen und hofft nun, diese auch ganz intim kennenzulernen.

BDSM-Rollenspiele

Wer sich für BDSM interessiert und dies auch praktiziert, kommt um Rollenspiele schlichtweg nicht herum. Schließlich geht es bei Unterwerfung oder Schmerz (fast) immer um eine Position der Unterwürfigkeit, in die man sich vorübergehend begibt, um dem Alltag zu entfliehen. Auch die Spielarten des BDSM wie Sklave und Domina unterliegen einem Machtgefälle, das hier in der puristischsten Form ausgedrückt wird. Des Weiteren können Strafen beziehungsweise Bestrafungen Teil des Spiels sein.

Pornostar

Fast jeder schaut regelmäßig Pornos, um sich sexuelle Befriedigung zu verschaffen. Da liegt es nahe, auch ein Rollenspiel darum zu konstruieren. Die Stars und Sternchen der Erotikbranche genießen immerhin einen Ruf als Sexgötter und -göttinnen, deren Arbeitstag so manch einer gerne mal kennenlernen würde. Vielleicht findet ihr ja sogar einen speziellen Porno, den ihr unbedingt selbst nachstellen wollt.

Fantasy-Rollenspiele

Wenn man schon in eine neue Rolle schlüpft, warum sollte diese dann nicht auch mal richtig schön abgedreht oder total unrealistisch sein. Möglicherweise gibt es euch ja den nötigen Kick, wenn ihr das Vorspiel als Elfe und kühner Zauberer angeht. Tierische Rollen üben für manche Leute eine sexuelle Faszination auf, die dem Sex die herbeigesehnte animalische Note garantiert.

Was braucht man für ein gelungenes Rollenspiel?

Damit das erste Rollenspiel für beide Parteien wirklich erregend und angenehm verläuft, ist es wichtig, dass ihr euch auch gleichermaßen darauf einlasst. Natürlich ist es zunächst ungewohnt, in eine Fremde Rolle zu schlüpfen und aus der eigenen Persönlichkeit auszubrechen. Bisweilen mag das auch mit Kichern oder sogar Scham verbunden sein, doch das ist okay. Es kann unheimlich viel Spaß machen, sich in eine gänzlich neue Situation zu begeben und sich von den eigenen Grenzen zu lösen. Mithilfe von realistischen Kostümen und Settings gestaltet ihr das Rollenspiel für euch beide lebhafter und steigert den sexuellen Reiz, der sich aus der Rollendynamik ergibt. Für den Anfang kann es ratsam sein, dass derjenige Partner, der für gewöhnlich in der Beziehung dominanter ist, auch im Spiel den aktiveren Part übernimmt. So gewöhnt ihr euch an das Neuland und findet langsam hiein. Wenn ihr dann etwas erfahrener seid, ist es spannend, diese Machtverhältnisse auf den Kopf zu stellen, schließlich geht es bei erotischen Rollenspielen um Abwechslung und einen Ausbruch aus festgefahrenen Umständen.
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